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Ein wahnsinniger Trip für Leser und Autor
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Alle meine Rezensionen ansehen Rezension bezieht sich auf: Naked Lunch: Die ursprüngliche Fassung (Gebundene Ausgabe) Wer sich an "Naked Lunch" wagt, muss vorher wissen, dass es schlichtweg krank ist. Werte, Normen und Bilder, die wir kennen, werden über den Haufen geworfen und in ein Gemisch aus Illusionen, Orgien und Drogen verzaubert. Das kann einem gefallen, aber nur, wenn man sich wirklich darauf einlässt. Anderenfalls wird man einen Rahmen, eine Form und eine Handlung vermissen.
Wenn es gelingt, ist das Buch vielleicht wirklich ein revolutionärer Blick aus einer uns (fast) allen fremden Perspektive. Wenn nicht, ist es ein großer Haufen Scheiße, der einen eigentlich nur anekelt.
Aber nebenbei gesagt, ist diese Version sehr gut. Viele erklärende, nachträglich verfasste Texte von Burroughs sollten selbst diejenigen ein bisschen versöhnlich stimmen, die dem Buch sonst nichts abgewinnen können.
Insgesamt gilt: Vorsicht beim Kauf!!! 25 Öcken sind ne Menge Geld für reinste Verwirrung
Eine Rezension von Ein Kunde
vom 16. Februar 2011 |